Japanische Küche · Salate & Mezze
Nukazuke
Gurke, Rettich und Möhre reifen im fermentierten Reiskleie-Bett und bekommen dabei ihren typisch säuerlichen Umami-Ton.
Im Rezept-Finder öffnen →Zeit60 Min.
Portionen6
NiveauAnspruchsvoll
Kalorienca. 45
Zutaten · für 6 Portionen
1 kg Reiskleie (Nuka)
120 g Salz
1,2 l Wasser
1 Stück Kombu (15 cm)
2 getrocknete rote Chilis
2 Salatgurken
300 g Rettich (Daikon)
2 Karotten
2 Kohlblätter (für die Anfütterung)
Zubereitung
- Das Wasser mit dem Salz aufkochen, bis es sich vollständig gelöst hat, und die Salzlake danach auf Zimmertemperatur abkühlen lassen; das Kleiebett reift anschließend eine Woche.
- Die Reiskleie in einer trockenen Pfanne portionsweise 3–4 Min. bei mittlerer Hitze rösten, bis sie nussig duftet, dann abkühlen lassen und in einem hohen Steingut- oder Kunststoffgefäß mit der Lake zu einer Masse wie feuchter Sand verrühren.
- Den Kombu in Streifen und die entkernten Chilis in Ringe schneiden, unterheben und die Kohlblätter tief eingraben; die Masse einmal täglich mit der Hand vom Boden her wenden und die Blätter alle zwei Tage gegen frische tauschen.
- Nach sieben Tagen riecht das Bett angenehm säuerlich wie Joghurt – dann ist es reif; die Kohlblätter herausnehmen und wegwerfen.
- Gurken, Rettich und Karotten waschen, den Rettich schälen und längs vierteln, alles mit etwas Salz abreiben und vollständig im Kleiebett vergraben, sodass nichts mehr sichtbar ist: Gurken 12 Std., Karotten und Rettich 24 Std.
- Das Gemüse herausnehmen, die anhaftende Kleie kurz kalt abspülen, trocken tupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und kalt in kleinen Schälchen zu Reis servieren.